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Drogen zwischen Abstinenz und Abhängigkeit: Zur Messung des Gebrauchskontinuums bei illegalen psychoaktiven Substanzen
von Corina Raab und Jan Weinhold (RISA)
Auf der Basis kognitiv-behavioraler Theorien wurde ein diagnostisches Inventar (IRP) entwickelt, das den Wissenstand und das Risikoverhalten beim Gebrauch illegaler psychoaktiver Substanzen (Cannabis, Amphetamine, Ecstasy, Halluzinogene und Kokain) erfasst.
Das Inventar wurde als internet-basierte Erhebung an einer Stichprobe von 2400 Versuchsteilnehmern erprobt. Theoretischer Hintergrund, Ergebnisse und präventionsrelevante Aspekte im Sinne von Harm-Reduction werden vorgestellt.
Dipl.-Psych. Corina Raab
- geb. 1978
- Studium der Psychologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Diplom 2007)
- In ihrer Diplomarbeit entwickelte sie ein Diagnostik-Inventar zur Erfassung von kognitiv-behavioralen Risiko- und Protektivfaktoren beim Gebrauch illegaler psychoaktiver Substanzen (IRP) für Primär- und Sekundärprävention
- Interessenschwerpunkte: Weiterentwicklung des Inventars, Internet als Forschungsinstrument
Dipl.-Psych. Jan Weinhold
- geb. 1972
- Studium der Psychologie an der Humboldt-Universität, Berlin (Diplom 2001)
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der RISA-Studie und im SFB 619 „Ritualdynamik“ www.ritualdynamik.uni-hd.de
- Arbeitsschwerpunkte: Rituale und kontrollierter Gebrauch psychoaktiver Substanzen, Projektleitung IRP, Entwicklung von diagnostischen Instrumenten, Internet als Forschungsinstrument und Anwendungsbereich in der Suchtprävention
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Eine Typologie adoleszenten Umgang mit psychoaktiven Substanzen
von Stephan Gingelmaier (RISA)
Mit einem methodenintegrativen Ansatz aus qualitativen und quantitativen Instrumenten möchte er durch längsschnittliche Untersuchungen Entwicklungslinien adoleszenten Umgangs mit psychoaktiven Substanzen beschreiben. Ein besonderes Augenmerk seiner Forschung liegt dabei auf der Bedeutung von ritualisiertem Drogenkonsum. Damit liefert sein Promoti-onsvorhaben entwicklungspsychologische Grundlagen über Zusammenhänge zwischen ado-leszenter Identitätsarbeit und dem Umgang mit psychoaktiven Substanzen - ein wichtiger Ausgangspunkt für die Erstellung einer allgemeinen Typologie des adoleszenten Umgangs mit psychoaktiven Substanzen.