Mentorstiftung Universitätsklinikum Heidelberg Universität Bielefeld
Internationaler Fachkongress 2007
 
 

Praxis im Forum 3

"Vorsicht Falle"

Stefan Frädrich

 

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FreD – Frühintervention bei (polizeilich) erstauffälligen Drogenkonsumenten
Nadja Wirth und Alexandra Vogelsang


Mit dem Modellprojekt FreD sollte überprüft werden, inwieweit ein justizieller Zugangsweg möglich ist, um junge Konsumenten frühzeitig zu erreichen. Zielgruppe sind Jugendliche, die bei der Polizei mit illegalen Drogen auffällig geworden sind. Ihnen wird das Angebot gemacht, freiwillig oder z.B. als Alternative zu Sozialstunden an einem „Drogenreflexions-Kurs“ in Form einer Gruppenveranstaltung teilzunehmen. Nach Ende des Projektes wurde das Konzept in vielen Städten übernommen, häufig mit einer Ausweitung der Zielgruppe aus anderen sozialen Kontexten, so z.B. Schule oder Jugendfreizeithaus. Der einführende Vortrag stellt die Grundzüge des Modellprojektes FreD und die Ergebnisse der Evaluation vor sowie einen praktischen Ablauf eines Kurses mit Beispielen von Methoden - anschließend Diskussion.

 


 

Nadja Wirth

Nadja Wirth (*1970) ist Dipl. Sozialpädagogin und Sozial-/Suchttherapeutin

Seit 1997 Fachbereichsleiterin von in Echtzeit, Beratungsstelle für synthetische Drogen und Cannabis der Krisenhilfe e.V. Bochum; hier neben der praktischen Arbeit als Ansprechpartnerin für Konsumenten, deren Bezugspersonen und Multiplikatoren auch befasst mit der konzeptionellen Weiterentwicklung selektiver und indizierter Prävention. Referententätigkeit und Veröffentlichungen zum Thema „Drogen konsumierende Jugendliche“.

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Zu Gast bei Familie... - FamTische
Sandra Helms, Referentin, Büro für Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

 

Die Erwartungen an eine moderne Erziehung und damit verbunden an Eltern sind sehr hoch gesteckt. Das Büro für Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. verfolgt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen mit diesem Projekt einen stark ressourcenorientierten Ansatz in der Suchtprävention. In zwanglosen Gesprächsrunden im privaten Umfeld erhalten Eltern die Gelegenheit Themen zur Suchtprävention und Erziehung zu diskutieren und individuelle Lösungsansätze für ihren Alltag zu entwickeln. Die Moderatorinnen und Moderatoren im Projekt sind explizit keine Fachpersonen für Suchtprävention. Der erlebte Austausch eröffnet Wege aus der Isolation des eigenen Familienalltags.

 

 
 
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