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Dr. Henrik Jungaberle
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Ist Gesundheits- und Präventionsforscher am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg. Er arbeitet seit 1996 auch musik- und psychotherapeutisch mit Erwachsenen und Jugendlichen, führt Suchtpräventionsprojekte und –beratung in Schulen und Jugendorganisationen durch und ist als Coach und Workshopleiter in der Erwachsenenbildung tätig. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt seit 2002 auf der längsschnittlichen Untersuchung von Drogengebrauchsmustern (RISA-Projekt im Sonderforschungsbereich 619 der Deutschen Forschungsgemeinschaft). Theoretisch und empirisch entwickelt er das Konzept des „Integrativen Drogengebrauchs“, das als Abschied von der Suchtfixierung neue Chancen, vor allem für die selektive und indikative Prävention eröffnet. Für die Weiterentwicklung einheitlicher Grundlagen der Suchtprävention engagiert sich Henrik Jungaberle stark. Ein deutlich auszubauendes Potential sieht er in der Ressourcen- und Erlebniszentrierung risikopädagogischer Programme.
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