„Wirksamkeit und Verbreitung suchtpräventiver Maßnahmen – Wie sieht eine optimale Suchtprävention aus?”
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Prof. Dr. Michael Klein und Dr. Ines Schaunig
„Wissen, was los ist!? – Evidenzbasierung als Grundlage von Suchtprävention am Beispiel eines Local-Monitoring-Ansatzes für die Stadt Köln.”
Auf der Basis langjähriger Erfahrungen mit der Forschung und Praxis zur Initialphase des Konsums psychotroper Substanzen (Tabak, Alkohol, Cannabis) in der späten Kindheit und frühen Jugend wurde ein umfassendes Konzept zur Evidenzbasierung jeglicher Suchtpräventionsmaßnahmen im schulischen Bereich entwickelt und umgesetzt. Dazu werden seit dem Jahr 2005 kontinuierlich in allen Kölner Stadtteilen umfassend Daten zum Konsum, den Ressourcen und Belastungen 11- bis 16-jähriger Schülerinnen und Schüler erhoben. Diese Daten in Beziehung zu den von den Schülerinnen und Schülern wahrgenommenen Suchtpräventionsmaßnahmen und den Selbstevaluationsdaten der Lehrerinnen und Lehrer gesetzt. Es zeigen sich zahlreiche Ansatzpunkte für ein umfassendes Umdenken und Umsteuern in der (schulischen) Suchtprävention.
