Mentorstiftung Universitätsklinikum Heidelberg Universität Bielefeld
Internationaler Fachkongress 2007
 
 
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Königin Silvia von Schweden

Der internationale Fachkongress der Mentor Stiftung Deutschland soll neue Wege der Suchtprävention und den Stand der aktuellen Diskussion aufzeigen. Als Präsidentin der Mentor Foundation International mache ich mich seit 1994 für den Schutz von Kindern vor Drogen- und Suchtgefahren stark. Gemeinsam mit den nationalen Mentor Organisationen bauen wir an einem Netzwerk zum Schutz der Kinder und Jugendlichen sowie an Projekten für eine gesunde Entwicklung aller jungen Menschen. Mentor ist eine weltweit operierende Organisation die sich ausschließlich der Prävention widmet. Das erkennen, fördern und verbreiten von guten Präventionskonzepten sowie die enge Zusammenarbeit mit Praxis, Wissenschaft und Politik sind Grundpfeiler unserer Arbeit. Wir wollen den vielen Helfern und Hilfsorganisationen ein Forum bieten, auch den ärmsten Ländern Zugang zu Wissen, know-how und Präventionsprojekten ermöglichen. Neue Wege der Suchtprävention müssen weltweit, so auch in Deutschland gegangen werden. Die Mentor Stiftung Deutschland schafft mit diesem Kongress, gemeinsam mit den Universitäten von Heidelberg und Bielefeld ein Forum zum Austausch und zur Kooperation. Nur durch ineinander greifende Konzepte können nachhaltige Erfolge in der Präventionsarbeit erzielt werden. Unsere Mentor Foundation International möchte ihren Beitrag zu dieser Kooperation leisten und die erarbeiteten Ergebnisse dieser Tagung im Scientific Advisory Network einbringen.

Ich wünsche diesem Kongress viel Erfolg und uns allen eine gute Zukunft für unsere Kinder.

Ihre Majestät die Königin von Schweden
(Präsidentin der Mentor Foundation International)

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Sabine Bätzing

Mentor sein - das bedeutet eigenes Wissen und eigene Fähigkeiten weiterzugeben, um persönliche Entwicklungen anderer zu fördern. In diesem Sinne tritt die Mentor-stiftung für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein, um ihnen eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen und um sie vor Gefahren zu schützen. Dazu gehört die Prävention im Drogen- und Suchtbereich.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit als Drogenbeauftragte der Bundesregierung liegt im Kinder- und Jugendschutz. Der Umgang mit verschiedenen Rauschmitteln wie Nikotin, Alkohol und Cannabis ist in unserer Gesellschaft im Alltag zu selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, bereits Jugendliche für einen kritischen und verantwortungsbewussten Konsum von suchtgefährdeten Substanzen zu sensibilisieren. Dies gewinnt immer mehr an Bedeutung, weil nicht nur das Einstiegsalter beim Erstkonsum sinkt, sondern auch der Konsum von Rauschmitteln immer exzessiver betrieben wird. Beispiele dafür sind das "binge drinking" oder der zunehmende Konsum von Cannabis von Jugendlichen.

Die Gesellschaft darf diese Entwicklungen nicht ignorieren, sondern muss Verantwortung übernehmen. Gerade die traditionelle Sucht- und Drogenhilfe ist herausgefordert, sich mit der Sehnsucht der Jugendlichen nach Genuss, Rausch und Risiko zu beschäftigen. Eine erfolgreiche Präventionsarbeit ist deshalb darauf angewiesen, Handlungskompetenzen im Umgang mit Rauschmitteln zu fördern.

Darum danke ich der Mentor Stiftung für die engagierte Arbeit und unterstütze ihre Präventionsaktivitäten. Ich freue mich auf einen spannenden Fachkongress mit neuen Impulsen für die Suchtprävention.

 

Sabine Bätzing
(Drogenbeauftragte der Bundesregierung)

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Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen zählt zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Die Prävention des Alkohol- und Tabakmissbrauchs sowie die Suchtprävention von illegalen Drogen wie Cannabis und Ecstasy bedürfen vor allem bei Kindern und Jugendlichen differenzierter Ansätze. Sie muss insbesondere die Lebenswelten Familie, Schule und Freizeit berücksichtigen, damit Präventionsmaßnahmen nicht ins Leere laufen. Gerade die Suchtprävention muss Erwachsene als Multiplikatoren und glaubhafte Vorbilder einbeziehen und in den unterschiedlichen Lebenswelten als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden.

Oberstes Ziel der Suchtprävention ist aus meiner Sicht, den Einstieg in den Drogenkonsum zu verhindern.

Die gesundheitliche Prävention hat für mich einen hohen Stellenwert, denn eine vorausschauende Gesundheitspolitik muss die Stärkung der Prävention zum Ziel haben.
Dafür setze ich mich als Gesundheitsministerin und Kinderbeauftragte des Landes Baden-Württemberg und als Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder ein.
Deshalb freut es mich besonders, dass im Rahmen dieses Kongresses international anerkannte Fachleute über zukünftige Wege der Suchtprävention diskutieren werden.

Ich danke der Mentor Stiftung Deutschland und allen Beteiligten für ihr großes Engagement in Zusammenhang mit der Veranstaltung dieses Fachkongresses in Karlsruhe, der neben einer Vielzahl regionaler Veranstaltungen im Rahmen der Suchtwoche „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“ ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Suchtprävention ist und wünsche dem Kongress einen erfolgreichen Verlauf.

Dr. Monika Stolz MdL
Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder und Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg

 
 
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